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Es ist
wieder soweit: Die Asphaltbranche trifft sich in
Berchtesgaden.
Vom 8. bis zum 10. Februar 2012 finden die XVI. Deutschen
Asphalttage statt und das Herz der Asphalt produzierenden
und Asphalt verarbeitenden Industrie schlägt für drei Tage
wieder im äußersten Südosten Deutschlands. Zwei Jahre sind
nach dem letzten Treffen vergangen und es gibt einiges, über
das wir gemeinsam in Berchtesgaden diskutieren sollten.
Da ist auf der einen Seite eine veränderte Wahrnehmung von
Bauprojekten in der Öffentlichkeit. Denn nicht erst seit den
Bürgerprotesten um Stuttgart 21 häufen sich Widerstände
gegen notwendige und durchdachte Bauvorhaben. Hiervon ist
auch der Straßenbau betroffen. Umso gespannter darf deshalb
die Eröffnungsansprache von Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer,
Vorsitzender des Vorstandes der BAUER AG und Präsident des
Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, erwartet werden,
die unter dem Titel „Ist Deutschland gebaut?“ steht. In
seinen Ausführungen wird sich der Präsident des
Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit den
Perspektiven für alle am Bau beteiligten Firmen und
Institutionen in Zeiten der Energiewende und des
Bürgerprotestes auseinandersetzen. Ein spannendes Thema, das
unsere Branche sicherlich noch die nächsten Jahre
beschäftigen wird. Nicht minder spannend können in diesem
Zusammenhang die Aussagen von Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h.
Josef Kunz, Leiter der Abteilung Straßenbau im
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, zu
„Aktuelles zum Bundesfernstraßenbau“ angesehen werden.
Neben der öffentlichen Wahrnehmung von Bauprojekten stehen
aber auch zukunftsweisende Themen wie Nachhaltigkeit,
Innovation und die Zukunft der Asphaltbauweise auf der
Agenda der Deutschen Asphalttage 2012. Dabei möchte ich
Ihren Blick besonders auf den Themenblock „Umwelt und
Nachhaltigkeit“ am ersten Tagungstag hinwenden. Mit
Vorträgen zu „Umwelt- und Nachhaltigkeits-Anforderungen auf
EU- und nationaler Ebene“, „Nachhaltigkeitsbewertung der
Straßeninfrastruktur“ sowie „Nachhaltigkeit und Carbon
Footprint – Chancen und Herausforderung für den Asphalt“
werden die wesentlichen Punkte abgesteckt, die unsere
Branche auf diesem Gebiet in den kommenden Jahren
beschäftigen werden.
Viel Nützliches erwarte ich auch von unserem Festredner zu
erfahren. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass auf
den Deutschen Asphalttagen der Blick auch einmal über den
Tellerrand geworfen wird. Als Referent konnten wir Dr. Thilo
Bode, Gründer von foodwatch, einer Organisation, die es sich
zur Aufgabe gemacht für das Recht der Verbraucher auf
qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel
zu kämpfen, gewinnen. Er setzt sich in seinen Ausführungen
unter dem Titel „Die Essensfälscher“ damit auseinander, wie
wir täglich im Supermarkt getäuscht werden.
Das ausführliche Programm zu den deutschen Asphalttagen
können Sie wie immer auch hier im Internet einsehen. Sie
werden feststellen, dass wir im Vergleich zur letzten Tagung
im Jahr 2010 einige Dinge verändert haben. Am auffälligsten
ist der Umstand, dass das Symposium bereits am Freitagmittag
endet. Auch haben wir versucht, neben den Fachvorträgen dem
Gespräch etwas mehr Platz einzuräumen. Ausgiebig besteht
hierzu Gelegenheit am Mittwochabend, der als-
Begrüßungsabend auf die sich am nächsten Tag anschließende
Tagung einstimmen soll. Daneben bietet, wie jedes Mal, die
begleitende Fachausstellung mit über 50 Ausstellern
hinreichend Gelegenheit, sich über neue Produkte, neue
maschinentechnische sowie asphalttechnologische
Entwicklungen zu informieren.
Ich freue mich darauf, Sie in Berchtesgaden auf den XVI.
Deutschen Asphalttage, zum größten und wichtigsten
nationalen Branchentreffen, begrüßen zu können und erwarte
eine spannende und konstruktive Tagung.
Bernd Lange, Präsident des
Deutschen Asphaltverbandes

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